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Verein

Kleintheater Somehuus
Theater  -  Musik  -  Eigenproduktion - Kindertheater  -  Chinderbühni  -  Literatur  -  Bar

Das Kleintheater Somehuus in der Surseer Altstadt wurde 1979 von 12 jungen Leuten mit Unterstützung des Surseer Architekten Werner R. Hess gegründet. Die von ihm zur Verfügung gestellte Liegenschaft an der Harnischgasse wurde in Fronarbeit in ein Kleintheater umgebaut. Ursprünglich gehörte dieser Bau zur Drogerie Schnyder und diente als Lagerhaus für das Saatgut der Surseer Bauern.

1986 wurde die Stiftung Somehuus mit 56 Stiftungsmitgliedern ins Leben gerufen und das Gebäude an der Harnischgasse erworben. Die Trägerschaft des Kleintheaters Somehuus, die Stiftung Somehuus, bezweckt die Förderung der Kultur und stellt den Betrieb und Unterhalt des Kleintheaters in Sursee sicher.

1987 wird aus der recht lose organisierten Gruppe Theaterengagierten ein Verein. Dieser setzt sich heute aus den Ressorts Theater, Musik, Kindertheater, Eigenproduktion, Chinderbühni zusammen. Die jeweiligen Ressortleiter bilden den Vorstand. Die 20 Vereinsmitglieder arbeiten und engagieren sich ehrenamtlich.

Eigenproduktionen

Seit 1989 wurden im Somehuus bereits 18 Eigenproduktionen realisiert. Um das Programm der letzten bald 30 Jahre näher anzuschauen stöbern Sie doch ein wenig in unserer Galerie!

Chinderbühni

Chinderbühni Somehuus Sursee

Die Chinderbühni Somehuus ist eine Theater-Werkstatt, die Kindern und neu auch Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Freude am Theater spielen zu verwirklichen. Die Spielenden werden angeleitet, sich in Figuren zu verwandeln, kleine Improvisationen zu spielen und sich in Sprech- und Atemtechnik zu üben. Die ganzheitliche Körperarbeit steht dabei im Vordergrund.

Am Ende des Kurses wird eine Theaterwerkstatt-Aufführung für Eltern, Angehörige und Interessierte im Somehuus Sursee gezeigt.

Die Leitsätze

  • Die Kinder/Jugendliche sollen Freude am Theater spielen haben.
  • Gegenseitiger Respekt, vertrauensvoller Umgang und das Einhalten von Regeln sind wichtige Voraussetzungen für das Theaterspiel.
  • Das Übernehmen von Verantwortung auf der Bühne stärkt das Selbstvertrauen und fördert die gegenseitige Achtung.
  • Es werden verschiedene Formen von Theaterspiel angewandt.
  • Die Improvisation ist ein bedeutender Bestandteil, ein Theaterstück zu entwickeln oder mitzugestalten.
  • Intensive Körperarbeit, aber auch Konzentrations- und Reaktionsspiele sind sinnvolle Vorbereitungselemente für ein gelingendes Theaterspiel.
  • Die freiwillige Teilnahme ist wichtig für die Motivation des Theaterspielens.
Theaterperlen

Haben Sie gewusst, dass jährlich im Herbst rund 750 Kinder und Jugendliche durch das Somehuus geschleust werden? Dabei kommen sie in den Genuss von professionellen Theatertruppen aus der ganzen Schweiz. Die Theaterperlen sind ein kulturelles Angebot, welches durch den Kanton vor rund 15 Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Theaterstelle der PH Luzern koordiniert die gesprochenen Gelder und die Werbung. Das Somehuus ist dabei die zweitgrösste Veranstalterin von 7 ( Ruswil, Schüpfheim, Willisau, Hochdorf, Neuenkirch, Luzern) im Kanton. Da die Theatergagen für Schulen sehr hoch sind, zahlt eine Schulklasse einen Drittel des Eintritts. Die zwei anderen Drittel zahlt der Kanton und je nachdem die Gemeinde. Auch die Stadt Sursee trägt einen Löwenanteil mit.

Wir sind ein Team von 5 Frauen, die immer wieder die Theaterperlen organisieren: Künstler anfragen, Gage verhandeln, Anmeldungen entgegennehmen, Kontakt zu den Schulen und Gemeinden herstellen. Dies bedeutet manchmal viel Stress. Der Lohn dieser Arbeit sind jeweils die glücklichen Gesichter der Kinder und Lehrpersonen nach der Theateraufführung. Und natürlich die Vorstellung selber.

Stiftung

Stiftung Somehuus Sursee 

Der Stiftungsrat

Emil W. Scherer., Präsident, Parkweg 6, 6210 Sursee
Edith Budmiger, Vize-Präsidentin, Wilemattstrasse 50, 6210 Sursee 

Stiftungsräte von links nach rechts: Simon Lipp, Brigitte Buchs, Kurt Schäfer, Emil W. Scherer, Annelies Strobel, Hanspeter Stalder, Lisa Birrer, Paul Tschopp, Edith Budmiger

 

Zur Geschichte

1979 gründeten 12 kulturinteressierte junge Leute den Verein Somehuus. Der Surseer Architekt Werner R. Hess erwarb in diesen Jahren die Liegenschaft an der Harnischgasse. Das Haus diente der Drogerie Beck als Samenmagazin und
war auch teilweise der Eisenwarenhandlung Staffelbach vermietet, welche nebst Eisenwaren auch etliche Kilogramm Schwarzpulver eingelagert hatte. Dies wurde von den Landwirten zum damals üblichen Sprengen von Baumstrünken verwendet. 
Der Name Somehuus stammt also vom ehemaligen Nutzungszweck. In weit über tausend Fronarbeitsstunden wurde das Lagerhaus an der Harnischgasse zu einem kleinen Kulturzentrum umgebaut. Die Alleinei­gentümer Werner R. und Irène Hess-Süess, boten dem Verein die Räumlichkeiten zu einem marginalen Mietzins an.
Bereits in wenigen Jahren hat sich der Verein lokal und regional in der Kulturszene einen Namen geschaffen.

 

Der Verein Somehuus war sehr innovativ aber leider in den Aktivitäten eingeschränkt, weil we­sentliche Installationen fehlten. So galt das Somehuus als kleinstes Theater mit dem längsten Gang zum WC. Bei den benachbarten Restaurants durften die sanitären Anlagen benutzt werden. Es gab keine Künstlergarderobe und bei Bise schlotterten die Schauspieler auch ohne Lampenfieber. Der Zu­stand liess sich nicht mehr länger aufrechterhalten. In einem ersten Schritt konnten die Grundeigentümer im Nachbargrundstück  Stockwerkei­gentum erwerben. So entstanden ein separater Eingang, WC, Garderobe und Abstellraum.

Zur Sicherung des kulturellen Zweckes des Somehuus reifte der Entschluss, eine Stiftung zu errichten. Das Haus solle zu keiner Zeit irgendwelchen Spekulationen zum Opfer fallen. Am 6. Dezember 1986 gründeten 56 Stifter die Stiftung Somehuus. Mit weiteren Gönnern konnte die Liegenschaft mit Einrichtungen und Nebenräumen von den Grundeigentümern durch die Stiftung Somehuus erworben werden.

Der Aufwand, das Somehuus zu einer echten Kleinkunstbühne aufzubauen, erforderte einen weiteren Kraftakt seitens der Stiftung. Es konnten Spenden im Umfange von CHF 385‘000.00 gesammelt wer­den. In den Jahren 1991/1992 wurde das Somehuus in einjähriger Bauzeit umgebaut: Der Zuschauerraum erhielt die heute bekannte ansteigende Podesterie, eine neue Bühne wurde eingebaut, neue Fenster montiert und die Heizung saniert. Erst während der Altstadtsanierung 2013 bekam das Somehuus eine eigene Wasserzufuhr, bis dahin kam diese vom Hotel Sonne.

Handwerker und Gewerbe in Sursee und Umgebung waren dem Kleintheater Somehuus seit jeher und mehrfach gut gesinnt. Es wurden auch in den vergangenen 4 Jahren bei der neuerlichen Sanierung, bei Reparaturen und der Ergänzung der Heizanlage, grosszügig Rabatte gewährt. Die Stiftung Somehuus durfte auch in den letzten Jahren immer wieder grosszügige Spenden von privaten Gönnern entgegennehmen. Die Kleinkunst hat viele Herzen erobert.

Stiftungszweck

Die Stiftung Somehuus hat namentlich die Aufgabe, Unterhalt und den Betrieb des So­mehuus an der Harnischgasse in Sursee zu gewährleisten. Konkret geschieht dies durch Vermietung oder Zurverfügungstellung des So­mehuus an eine Betriebsgemeinschaft, eine Organisation oder einen Verein für kulturelle An­lässe. Die Zweckbestimmung dieser Betriebsträgerschaft darf dem Stiftungszweck nicht wi­dersprechen. Die Stiftung Somehuus verfolgt auch das Ziel in der Unterstadt der Altstadt von Sursee eine ruhige Kultur anzusiedeln.

Projektarbeit

Mit der Projektarbeit engagiert sich die Stiftung für die Kultur in der Stadt und Region Sursee im Allgemeinen und die Belebung der Altstadt im Besonderen. Dazu gehört die 2005 durchgeführte Aus­stellung des Lebenswerkes des bedeutenden Luzerner Künstlers Rolf Brem.

Im Herbst 2017 realisiert die Stiftung Somehuus nun nach sorgfältiger Vorbereitung und in Zusammenarbeit mit dem Museum Sankturbanhof Sursee das Projekt Art&Jazz, Niklaus Troxler in Sursee. Es soll Mensch und Schaffen des Willisauer Grafikdesigners, Künstlers und Jazzveranstalters in seiner näheren Heimat umfassend würdigen. 1992 gestaltete Niklaus Troxler die Fassade des Kleintheaters Somehuus mit seiner Designkunst. Nach gelungener Renovation vor 3 Jahren, erstrahlt das Kunstwerk erneut in voller Farbe. 

Art&Jazz beginnt am 19.8.2017 mit der Vernissage der Ausstellung «World Wide Willisau – Retrospektive Niklaus Troxler» und im Foyer des Somehuus mit der Ausstellung ausgewählter Litho- und Serigrafien. Am selben Abend Start der dazugehörenden Konzertreihe mit Irène Schweizer und Pierre Favre. Danach folgen über den Herbst verteilt verschiedene Anlässe in Willisau und Konzerte in Sursee. Im Sankturbanhof finden diverse Begleitanlässe, wie ein Künstlergespräch, Workshops sowie Führungen durch die Ausstellung und die öffentlichen Plätze in der Stadt Sursee.

 

Sponsoren
Technische Infos

Inventar Licht

  • 1 Verfolgungsscheinwerfer (Stativ, Farbfilter)
    • PANI HV 1001
    • 1000 W
  • 4 Scheinwerfer
    • Prelude 28/40
    • 650 W
  • 2 Scheinwerfer
    • 650 W
  • 6 Spots
    • Minim PC
    • 500 W
  • 3 Fluter
    • 12 x 14 cm
    • 500 W
  • 4 Fluter
    • 12 x 20 cm
    • 500 W
    • lm Farbtonfilter
  • 32 Spot zu Lichtschiene
    • Saalbeleuchtung
    • 150 W
  • 1 Steuerpult
    • Zero 88 Jester 24/48
    • 2 x 24 Kanäle oder 48 Kanäle, programmierbar
    • Super User/Preset/Programm/
    • Run Grand Master D.B.O./DMX out/
    • Wide Funktion Flash  
  • 2 Anschluss-Racks
    • je 6 Kanäle, 3 x 10 A Anschluss N15/500  

 

Inventar Ton

  • 1 Mischpult
    • Dynacord CMS 600-3
    • 6 Mic / Line Kanäle
    • 2 Stereo / Line Kanäle
    • 2 x Stereo Cinch Eingänge
  • 1 Verstärker
    • QSC Audio PLX2 1104
  • 1 Verlängerungskabel zur Bühne
    • für 8 Mic XLR/Jack, Boxen L + R, 1 Bassreflexbox
  • 2 DI Boxen
  • 2 Lautsprecherboxen
    • Fullrange 400 W/8 Ohm RMS
  • 2 Kabelmikrophone (Gesang)
    • Shure SM58
    • inkl. Mikständer
    • inkl. Kabel 9 m
  • 2 Funkmikrophone (Gesang)
    • Schure BLX 24 / PG 58
  • 2 Ohrbügel-Mikrophone (Präsentation)
    • Saure BLX 14R / MX 153
  • 1 HiFi-Anlage bestehend aus:
    • TapeDeck: Sony TC RX70 (mit Mikroeingang)
    • CD Player