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Theater Aeternam – «Tür auf, Tür zu»
Theater Aeternam – «Tür auf, Tür zu»

Theater Aeternam – «Tür auf, Tür zu»

Eine sprechende Türe. Eine Frau, die nur kurz draussen war. Und schliesslich der gute, alte, unterdessen allerdings etwas windschiefe griechische Chor, der aus Spargründen auf zwei Personen geschrumpft wurde: Das ist das Personal von Ingrid Lausunds «Tür auf, Tür zu» – und damit auch des neuen Stücks des Theater Aeternam aus Luzern. Das beliebte Genre des Türenschwanks wird in 75 Minuten virtuos, ultraschnell, hoch komisch, dann aber auch tief traurig in die Absurdität überdreht, in einen Abend übers Reinwollen und Draussenbleibenmüssen, über Partykoller, Existenzängste und Einsamkeit.
In einem sommerlichen Gartenpartyambiente mit Rasenteppich, Hollywoodschaukel und Kugelgrill versucht eine junge Frau, durch eine Tür dorthin zurückzukehren, von wo sie eben erst hergekommen ist. Doch das gelingt nicht mehr, denn die Tür «ist zu», wie diese nicht müde wird zu betonen. Also bleibt die Frau vor der Tür – vorläufig oder für immer oder für die Dauer einer neo-antiken Türenkomödie.
Spiel: Franziska Bachmann Pfister, Christoph Fellmann, Marco Sieber, Suramira Vos
Regie: Damiàn Dlaboha
Dramaturgie: Christoph Fellmann
Ausstattung: Elke Mulders
Technik: Enya Müller
Grafik: Erich Brechbühl
Text: Ingrid Lausund
Stückrechte: Suhrkamp, Berlin

  • Eintritt
  • Fr. 30.- / Fr 20.-
Tickets

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